Endlich konnten wir unser Schiff übernehmen: Eine Flying Bridge 1180. Knapp 12 Meter lang und ca. 4m breit. Ea gab 3 Kabinen mit je zwei Betten sowie eigenem Sanitärbereich mit Dusche. Ganz schön komfortabel!

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Nach einer Einweisung (geht auch auf englisch) und einer anschließenden Probefahrt unter Anleitung von 10 Minuten konnten wir endlich starten. Wir wollten den Tag noch nutzen.

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Doch schon nach einem Kilometer kam die erste Schleuse in Sicht.

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Die Mannschaft war gleich voll gefordert und legte sich ins Zeug!

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Das Ufer ist fast im gesamten Kanal so befestigt, dass man überall anlegen zu kann. Im Schiff sind Pflöcke und ein Hammer und wenn der Wind nicht zu stark weht, reicht das um sicher zu übernachten. 

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Es gibt einen Steuerstand oben an Deck und einen im Salon. 

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Dort war auch reichlich Platz für alle zum Essen.

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Die Kombüse war ebenfalls recht groß und super ausgestattet.

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Die Platanen, die fast das gesamte Kanalufer säumen, sind nicht nur sehr schön anzusehen, sie spenden Schatten an heißen Sommertagen und halten mit ihren Wurzeln das Ufer zusammen.

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Nicht selten fuhren wir auf einem Aquädukt über kleine Flüsse.

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Vor jeder Schleuse gibt solche Festmacher.  Solange man "Bergauf" fährt geht dort einer von Bord um die Leinen in der Schleuse aufzufangen. Zum Glück war noch recht wenig Verkehr und wir brauchten nicht an den Schleusen zu warten.

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Die Schleusen sind auch das Ziel bei der Fahrt auf dem Kanal. Wir hatten in der einen Woche 27. Jede hat einen Schleusenwärter und die Öffnungszeiten sind von 9:00-12:30 und von14:00 -18:00 Uhr, da muß man schon die Zeit planen. Viele Schleusen bzw. die zugehörigen Häuser sind sehenswert.  

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 canal_14a.jpg An jedem Schleusenhaus ist so ein Schild mit dem Namen der Schleuse und den Namen der Nachbarschleusen in beide Richtungen mit den Entfernungen.

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Bei Schleusen mit mehreren Kammern kan man solche schönen Fluten machen wenn die anderen Kammern lehr sind.

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Unsere größte Schleuse mit 5 Kammern 

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Wunderschöne, aber ganz schön enge Brücken überqueren an vielen Stellen den Kanal. Oben auf Deck mußte man sich sehr weit ducken und an den Seiten waren nur wenige Zentimeter Platz.

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Am höchsten Punkt des Kanal angekommen besichtigten wir den Stelle an der der Kanal mit Wasser versorgt wird.

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Leider war nicht immer Sonnenschein, aber auf einem Luxusliner kann man auch mal einen Regentag überstehen!

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Hier der fotografische Beweis, daß man am Canal du midi auch angeln kann  - ob es auch Fische gibt konnten wir nicht beweisen!

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Ostern wurden natürlich Eier gesucht. Anschließend gab es Leckereien aus der Patisserie.

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Hier noch ein paar Eindrücke von den Landgängen

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 Auf den Märkten unterwegs gab es frische Austern...

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..aber auch viele andere Leckereien

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In dem kleinen Dorf  Avignonet wollten wir im Dorfkomsum unseren Brotbestand auffüllen. Da der Steinofen gerade geleert wurde und wir neugierig blickten, wurden wir aufgefordert doch näher hinter die "Kulissen" zu treten um besser fotografieren zu können.

 Carcassonne

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Carcassonne war natürlich das highlight. War hatten dort einen ganzen Tag (von Mittag bis Mittag) geplant.

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Am ersten Tag war es ganz schön kalt. Wir wollten unbedingt oben in der Altstadt zu Abend essen und waren ziemlich durchgefroren, als die Wirtshäuser endlich um 19:30 Uhr öffneten. Gut, daß es eine offene Feuerstelle gab. Später wurden dort unsere Steaks gegrillt. Obwohl die ganze Altstadt nur aus Souveniergeschäften und Gaststätten besteht und reine Touri-Hochburg ist, war das Abendessen super lecker und nicht teuer.

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Am nächsten Tag war dann Fotowetter und wir hatten die schneebedeckten Pyrenäen im Hintergrund.

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 Castelnaudary

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Hier mal ein schönes Beispiel für die offenen Glocken, die man immer wieder im Süden Frankreichs findet. Man kann wegen des des Mistral keine offenen Kirchtürme bauen.

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Wenn es irgendwo DAS CASSOULET gibt, dann in Castelnaudary!

Und für die Hobbyköche hier der Fahrplan für die Zubereitung:

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