Wenige hundert Meter nach dem Start waren wir dann mit dem Schiff auf der Brücke über die Garonne. Da die Brücke nicht sehr breit ist, gibt es vorher eine Ampel.

In der ersten Schleuse. Auf dem Canal de Garonne sind alle Schleusen automatisch. Kurz vor Einfahrt hängt eine Stange über dem Wasser an der man dreht und dann öffnet die Schleuse.

Nach den ersten aufregenden Abschnitten ging es dann mit kleiner Geschwindigkeit durch die beruhigende Natur. Wie geschaffen für die moderne Tätigkeit: Entschleunigen.

Stopp im Dorf Sérignac-sur-Garonne mit dem verdrehten Kirchturm.

Arkaden auf dem Dorfplatz.

Man sieht: wir sind in einer Weingegend. Auch Mültonnen können hübsch aussehen.

Erstes Abendessen an Bord. Im Kanal kann man überall anlegen und übernachten. In der freien Natur ist es besonders schön.


Am zweiten Tag fahren wir wieder auf einer Brücke über einer einen Fluß - die Baise. Am nächsten Tag sind wir dann auf der Baise unter dieser Brücke durchgefahren.

Aktion beim Anlegen - wenn es keine Poller gibt schlägt man Pflöcke ein die an Bord sind.

Auf dem Weg ins Weindepot.

Hinunterschleusen in die Baise. Von jetzt an dürfen wir nur noch max. 6 km/h fahren und nur in den Häfen übernachten.

Das Wasser ist Spiegelglatt und die Ufer weit zugewachsen.

Wir sind auf Bergfahrt, das heist wir werden hochgeschleust. Die Schleuse läuft sehr schnell voll und das Boot bewegt sich stark im Strudel. Neben jeder Schleuse ist ein Wehr um den Wasserstand im Fluß zu regulieren und den Fluß schiffbar zu halten.

Wiedermal ein Ort dem man das 21. Jahrhundert nicht ansieht- wäre da nicht ein Schild mit einem Auto drauf!

... und es gibt romantische Eigenheime zu verkaufen.

Eine Wehrmühle aus dem 12. und 13. Jahrhundert.

An jeder Schleuse gibt es das Haus des Schleusenwährters. Nicht alle sind bewohnt und so schön wie dieses.

Die Ankunft im Hafen von Nérac ist ein besonderes Erlebnis.

Die ganze Stadt gleicht eher einem Museum.

Die Baise wird immer enger, das Ufer wilder, aber die Strömumg ist ganz klein und ohne Wind und mit viel Ruhe kommen wir überall gut durch.

Unser Reiseleiter Stephanie hat uns eine Privataudienz beim Herren dieses Anwesens organisiert. Ausführlich erfuhren wir von der Geschichte des Hauses und der Familie.


In Moncrabeau gibt es jedes Jahr einen besonderen Wettbewerb: es wird ein Lügenkönig gekrönt. Jeder kann zeilnehmen, sind auf diesen Tron setzen und seine Beitrag vortragen. 


Die Schleusen sind etwa 2 cm breiter als unser Schiff. Welch Glück für uns!


Wir sind in der Gascogne, der Heimat von d'Artagnan. Die Stadt Condom hat ihm und den anderen Dreien ein Denkmal gesetzt.

Condom ist auch die Stadt des Armagnac, D'Artagnan und die drei Musketiere sollen ihngern getrunken haben!

Die Balkone sind nicht breiter als die Tische, trotzdem haben alle draußen gesessen. Unkompliziert.

Eine Schleuse wird noch mit Hand gekurbelt. Das ist natürlich zu viel für einen allein. Naja, es war ja auch eine Doppelschleuse!

Dorfplatz in Valence-sur-Baise, unser Zielort.

Abschlußgrillen im Zielhafen.