Über schöne Brücken und beeindruckende Schluchten geht es weiter gen Süden.

An dieser Brücke kann man sogar Bungee Springen,

wir möchten jedoch nicht. Und wieder stellt sich ein kleiner Wüsten-Stachelleguan in Positur.

Es ist ganz schön warm geworden und wir kommen ins Schwitzen. Das nennt man dann Glück, denn unsere Cascade Lodge in Bend hat einen Pool. Den nutzen wir selbstverständlich sofort für eine Abkühlung.
Das Newberry National Volcanic Monument öffnet erst um 10:00 Uhr, somit ist auch die Lava River Cave noch geschlossen. Mehr als eine Stunde wollen wir indessen nicht warten, also weiter.
Das Diamond Lake Junction Cafe hat seine besten Tage weit hinter sich gelassen und auch die Zapfsäulen sind seit etlichen Jahren verwildert.

Aber wir nehmen Kaffee und Muffin in dem interessanten Restaurant.

Plotzlich Alarm am Auto. Verzweifelt versuchen wir das Getöse zu beenden. Es hilft jedoch nichts, nicht einmal eine Runde fahren. Und der Fahrer kann gar nichts machen, denn der Panik-Knopf steckt im Schloß.
Bis wir das heraus finden, lachen sich die Amis einen Kringel in den Bauch. Das Gewühle beim Luftpumpen löste den Alarm aus, jemand ist unwissentlich gegen den Panikknopf an der Fernbedienung des Autoschlüssels gekommen.
Der Crater Lake zeigt sich wirklich in einem beeindruckenden Blau.

Und der Himmel steht ihm in Nichts nach.

In der Ferne sehen wir den Rauch des Waldbrandes, Redding ist nur knapp 50 Meilen entfernt.

Der Abstecher zum Crater Lake lohnt sich, auch wenn wir dadurch 245 Meilen durch endlose und einsame Gegenden an einem Tag fahren.
An der Grenze zu Kalifornien müssen wir durch die Fruit Control, aber wir haben nichts abzugeben.
Im Motel6 in Weed gibt es eine sehr saubere Laundry. Das muss man sofort nutzen. Und schon nach kurzer Zeit liegt die Schmutzwäsche von gestern sauber und gefaltet im Koffer.
Morgens liegt der Mt. Shasta völlig klar vor uns. Leider ist es zu windig, so dass es keine Spiegelungen auf dem See gibt.

Wir fahren bis zum Ende der Straße,

halten unterwegs an jedem Viewpoint

und nutzen die vielen Trails für eine kurze Wanderung durch die grandiose Landschaft. Nach einem letzten Blick

zieht es sich zu und der Berg entschwindet unseren Blicken.
Die urige Mt.Shaster Brewing schließt sehr früh, aber es gibt gutes Bier, wohlschmeckende Quesadilla und Roland probiert sogar das JalapenoBier.
Die Abstecher zu den Mc Cloud River Three Falls, Middle Falls

und Upper Falls lohnen sich.

Uwe hat zwar eine Unterwasserkamera dabei, er will jedoch einfach nicht an den Fall heranschwimmen. Somit gibt es kein Foto von der tollen Schlucht.
An den Burney Falls sprudelt besonders viel Wasser aus der Wand.

Obendrein lädt der Picknickplatz Mal wieder zu ausgiebiger Pause ein. Und auch hier trifft man auf viele Angler.