Extra für uns reißt die Wolkendecke über Grönland kurz auf, wir sehen Gletscher und Eisberge, dann ist es auch schon vorbei.
An der Grenze Kanada/USA sind die Wolken plötzlich fort und wir erblicken die Cascade Range von oben. Die markanten Gipfel von Mt. Rainier (4.392 Meter)

Gilbert Peak (2.494 Meter), Mt. St. Helens (2.549 Meter),



sowie Mt. Adams (3.743 Meter) ragen deutlich aus der Kaskadenkette heraus und wir können sogar noch Mt. Hood (3.425 Meter) und Mt. Jefferson (3.199 Meter) am Horizont entdecken. Wir sind begeistert, einfach toll.
Auch das Einreisen in die USA geht diesmal sehr unkompliziert, ohne Foto und Fingerprints, naja, die haben wohl schon Alles!
Unser Hotel liegt in Downtown und so können wir alles zu Fuß erreichen.
Nur heute ist Labor Day (Tag der Arbeit) und viele Restaurants sind geschlossen. In der 'Cheerful Tortoise' gibt es jedoch Quesadilla und gutes Bier. Roland probiert sein erstes amerikanisches Abendbrot: Nudeln mit ziemlich dicker (heißt hier 'cremig') Käsesoße. Selbst Roland isst nicht auf!
Aber das Frühstück entschädigt mit leckeren Hash Browns, Omelett oder Egg Benedict. Nur Roland fällt wieder auf, bestellt sich ein 5-Minuten-Ei und hinterlässt eine irritierte Kellnerin. Ist ja auch eine ungewöhnliche Angabe für ein Spiegelei.
Wir bummeln durch Downtown, Old Town, den Pearl- und Waterfront District.
Portland ist eine ziemlich saubere Stadt mit jeder Menge von tollen Gebäuden,







Brücken,



Autobahnen

sowie Kunstwerken.

Und mit dieser Dame möchte jeder gern abgelichtet werden.

Leider gibt es viel zu viele Obdachlose.

Im Chinesischen Garten

der nicht mehr existierenden Chinatown sehen die Kois sehr seltsam aus, mit riesige 'Augenbrauen'.

Portland ist das Microbrew Capitel of the World. In der Deschutes Brewery kosten wir 12 Sorten Bier im 'Sixpack'.

In der Rock Bottom Brewery bekommen wir sogar prima Steak. Roland bestellt zur Freude des Kellners ein Bier 'Sample Minds'.
Diese Elektro-Roller kann man als Auto-Alternative ausleihen und damit beunruhigend schnell auf den Straßen entlang brausen.

Die Portlandia am Portland Building ist die zweitgrößte Kupferstatue der Welt.

Leider können wir sie nicht finden, weil sie restauriert wird. Aber dafür entdecken wir diesen interessanten Fahrradständer.

Am Vortag durften wir nicht ins Rathaus, denn dazu braucht man den Pass und der liegt sicher im Hotel. Heute winkt uns ein Schild "Today closed for the public" entgegen. Und im Tower der Wells Fargo Bank ist eine Veranstaltung, also dürfen wir auch hier nicht den Panoramablick aus 100 Metern Höhe über Portland genießen. Schade.
In dem 64 Hektar großen, sehr gepflegten, leicht hügeligen, von einem der größten Stadtwälder der USA umringten Washingten Park

erkunden wir mit dem kostenlosen Shuttle erst Einmal den Park. Im spektakulären International Rose Test Garden

werden wir vom 'Official Greeter' in Empfang genommen.

Das beeindruckende Holocaust Memorial, an dem auch die Asche von sechs Vernichtungslagern der Nazis deponiert ist, wurde von Überlebenden des Holocausts in Oregon und Washington iniziiert und 2004 eingeweiht. Die Bronzeplastiken von Schuhen, Brillen und Koffern symbolisieren die Verfolgung der Opfer.

Abends schauen wir beim Abschlußkonzert des diesjährigen 'Music on Main' eine Weile zu.