Auf Rarotonga liegt unser Bungalow in Muri Beach, dem Teil der Insel mit den meisten Unterkünften und Restaurants, direkt am Wasser mit wunderschöner Aussicht.

Nach der Hektik Kaliforniens entspannen wir ein wenig und bummeln mit dem lang ersehnten TipTop-Eis am Strand entlang.

Heute ist Nachtmarkt

und wir essen endlich wieder 'local food', Ika Mata aus Yellow Fin Tuna und selbst zubereitete Creme of Coconat, nicht aus dem Tetrapack.
Auch die Internetversorgung auf den Cook Islands ist immer noch 'paradisisch':

Wir kaufen wöchentliche 450 MB für NS$10. Nicht viele Bytes, aber zum Skypen ist das Netz sowieso zu langsam und da wir der MEZ 11 Stunden hinterher hinken, auch nur am Wochenende möglich.
Unser Flieger nach Aitutaki startet erst am Nachmittag, wir haben Zeit und nehmen den Clockwise Bus zum Flughafen, eine kleine Sightseeing Tour über die Insel.

Piras Mutter sitzt ebenfalls im Flugzeug und so kann Pira uns gemeinsam mit jeder Menge Kartons und Kisten in Empfang nehmen. Pira überrscht uns mit selbst gefertigten Leis, herrlich, wie die duften!

Aitutaki sieht noch ordentlicher aus. Die 'Keep Aitutaki Cleen'-Kampagne scheint von den Bewohnern angenommen worden zu sein,

kein vor sich hin schwelender Müll, keine vom Winde verwehten Plastetüten. Es werden nur noch Laub und kleine Zweige auf den Grundstücken verbrannt. Allerdings funktioniert die Müllabfuhr nun auch besser.
Pira hat für unser erstes Abendbrot Hühnercurry zubereitet. So sitzen wir gemeinsam und reden mit Händen und Füßen, denn nach fast zwei Jahren gibt es sooo viel zu erzählen.
Wir inspizieren das Gehöft und staunen über die vielen Blüten. In diesem Jahr war es in der Südsee ausgesprochen trocken, so dass sich die Blüten nun erst nach dem Regen zeigen.

Diesmal ist es fast ein Familienurlaub. Gemeinsam mit Pira und Jericho wird gekocht, gebacken, gemäht, Laub geharkt, geschnorchelt, gewandert, geangelt sowie abends mit Superhirn und Yahtzee die Zeit vertrieben.

Für unser leibliches Wohl fangen wir Krabben, ernten was der 'Garten' hergibt, Papaya, Bananen, Passion Fruit, Zitronen, Chili, Kokosnuss,und das Alles 'ohne carb'.
Es ist windig, ab und zu Regen, kein Wetter zum Schnorcheln, nur zum Arbeiten.
Nach dem Regen wächst der Rasen so schnell, dass man mit Mähen kaum hinterher kommt. Da ist Pira über jede Hilfe dankbar, immerhin ist das Grundstück mehr als 10.000 m2 groß.
Nach der Mittagshitze besteigen wir gemeinsam mit Ruby und Emma

den höchsten Berg Aitutakis.

Bananen sind reichlich vorhanden und so werden die gemahlenen Mandeln aus unserem Koffer gleich zu Bananenbrot umgewandelt. Das kommt bei Pira, Jericho und Ruby nach dem 'anstrengenden' Aufstieg gut an.
Kuchen ist hier sehr beliebt. So backe ich noch einen Zitronen- und einen Schokokuchen. Beides wird lauwarm mit Vanille-Eis verspeist.
Der Wind lässt etwas nach, die Regenwolken werden dünner und ab und zu schaut sogar die Sonne raus. Nun können wir endlich wieder täglich schnorcheln gehen. Dabei finden wir den schönen Panzer einer Seven-Eleven oder Spotted Reef Crab (Carpilius maculatus), leider leer.

Auf Aitutaki gibt es reichlich Landkrabben. Sie sind bei den Einheimischen sehr beliebt und auch uns schmecken sie vorzüglich.
Dieter baut zwei Krabben-Unterkünfte, aus denen sie nicht mehr ausbüxen können.
Bei Vollmond gehen wir zu den Mangroven

und fangen sogar einige ganz schön große Krabben.

Das ist für uns Ungeübte jedoch nicht einfach, sie wehren sich vehement. Eine bekommt Dieters Zeigefinger mit der Schere zu fassen. Gar nicht so leicht, das Biest wieder los zu kriegen und es tut ganz schön weh.

Die mit den Eiern lassen wir jedoch laufen, denn wir wollen auch in den kommenden Jahren noch reichlich Krabben fangen können.
Nun bevölkern 150 'Gäste' Piras Krabben-Hotel. Sie werden noch zwei bis drei Wochen mit Kokosnuss gemästet und dann verkauft.