Auf dem Weg zur Autovermietung kommen wir an einer deutschen Bäckerei mit kleinen Köstlichkeiten vorbei. Die Plunderstücken schmecken besser als zu Hause.

Bei den Blue Mountains handelt es sich um ein mit 91 Eukalyptusarten bewachsenes Sandstein-Plateau.
Das von den Blättern der Eukalypten verdunstete ätherischem Eukalyptusöl liegt wie ein feiner Nebel über den Bergen und sorgt für die namengebende Blaufärbung.

Die Hotelsuche ist schwieriger als erwartet. Aus Verzweiflung bleiben wir in Leura im Fairmont Resort, einem Golf Hotel.

Es ist jedoch völlig anders als erwartet, ein familienfreundliches Hotel

mit super Frühstück, in dem wir den Altersdurchschnitt deutlich nach oben treiben.
Es sind nur noch 13°C und dichter Regen. Am Echopoint Lookout sieht man nur 'australischen Schnee'

und auch am Wentworth Falls Lookout kann man die Hand vor Augen nicht sehen.
Als es aufreißt, wagen wir den Track zum Inspiration Point.

Der Weg führt durch einen Banksienwald

und wir erfreuen uns an den lustigen Samenträgern.

Irritierender Weise sind Karten hier nicht eingenordet sind, sondern 'eingesüdet',

manchmal auch 'eingewestet'. Vielleicht macht man das ja auf der Südhalbkugel so?
In der kleinen Leura Mall probieren wir das Eis bei Josophan's Fine Chocolates und bewundern das Postoffice.

Da unser Resort etwas abseits vom Schuss liegt, nehmen wir das köstliches Abendbrot im Hotelrestaurant.
Wir 'wandern' den Lillians Bridge Track Richtung Wentworth Falls, treppab und treppauf, treppab und treppauf . . ., ein ganz neues Wanderweg-Erlebnis.

Wir kommen jedoch nur bis Empress Falls. Leider sind viele Wege gesperrt, es hat heftig geregnet und viele Wanderwege sind unterspült.

Und dann ist auch noch der als 'offen' ausgeschriebene Valley of the Waters Track gesperrt, so dass wir nur auf Umwegen über den Nature Track

 

mit Picknick am Edinburgh Castle Rock

und zwei Stunden später als geplant wieder im Hotel ankommen.
Den Sublime Lookout nehmen wir auch noch mit.



In Katoomba bleiben wir im Carrington Hotel,

einer restaurierten, denkmalgeschützten Villa aus dem Jahre 1882. Besonders bemerkenswert ist der Grand Dining Room mit seinem typisch victorianischem Charme.

Leider ist es kalt und ungemütlich darin, selbst beim Frühstück geht es etwas lieblos zu. Auch mit dem Internet klappt es nicht so wie versprochen. Aber der Teeraum ist absolut gemütlich.