Auf der Walking Safari am Morgen erklärt Kea uns

wie die Palmen in das Delta gekommen sind, wie man das Alter von Spuren erkennen und anhand des Dungs feststellen kann, welche Tiere wann diesen Weg gekreuzt haben.
Bei den Termitenhügeln, die meist im Schatten von Bäumen erbaut sind, lernen wir, wie sie entstehen und wie alt sie werden können.

Die Arbeit der Termiten ist für die Bildung von Inseln im Delta unverzichtbar. Außerdem zerstören diese Termiten keinen lebenden Baum, sie nutzen nur das bereits abgestorbene Holz.

Bei Sonnenuntergang

gibt es Biltong, Würstchen und jede Menge alkoholischer Getränke, vorzugsweise Gin Tonic. Natürlich sind auch Wasser, Sprite und Cola immer dabei.

Abends laufen durch unser Camp drei Honigdachse. Leider ist es für ein Foto dieser nachtaktive Tiere bereits zu dunkel. Nachts steht ein Elefantenbulle direkt an unserem Zelt, knapp einen Meter neben unserem Bett, nur getrennt durch die Gaze.

Er fährt mit seinem Rüssel an unserem 'Fenster' lang und pustet und schnuppert ziemlich laut. Mir bleibt fast das Herz stehen, während Dieter alles verschläft.
Und am Morgen will ein gar nicht so großer Büffel, trotzdem sehr Respekt einflößend, uns einfach nicht zum Frühstück lassen. Aber wozu gibt es die Guides?
Auf dem heutigen Game Drive entdeckt Kea für uns ein Löwenrudel mit Jungen.

Die Löwinnen sind jedoch nicht so relaxed wie der Chef des Rudels und laufen mit den Jungen sofort in das hohe Gras,

so dass wir die Kleinen nicht mehr sehen können.
Bei den Löwenbrüdern haben die Tüpfelhyänen

das Revier und den Riss übernommen.
In diesem interessanten Wurstbaum

hat sich ein Wüsten Uhu versteckt.

Auch hier sieht man die extreme Dürre. Normaler Weise stehen die Grasflächen um diese Jahreszeit unter Wasser.