Am frühen Morgen beobachten wir die Hippos.

Plötzlich springen drei auf und beginnen eine Hippo Race, verfolgt von einem vierten. Sehr erstaunlich, wie schnell sie plötzlich werden können. 

Hippos können ihre Beine nicht kreuzen und hinterlassen so auf ihrer nächtlichen Futtersuche den sogenannten 'Hippo Highway'.

Die Früchte des Marula-Baumes

kennen wir vorwiegend in alkoholischer Form.
Wir treffen die drei Löwenbrüder wieder und stellen zu unserer Überraschung fest, sie haben eine Braut.

Wäre es eine Hauskatze, würden wir sagen, sie ist rollig.

Wir werden Zeuge mehrerer heißer Löwennummern.

Die drei Brüder sind abwechselnd an der Reihe, denn nur so werden sie den Nachwuchs gemeinsam beschützen, fremde Cubs werden getötet.
Und dann das ultimative Afrikabild, Elefanten gehen zum Regenbogen.

Nun sind auch diese erlebnisreichen Tage viel zu schnell vergangen.
Mit der einzigartigen Unterkunft, der wohlschmeckenden und mehr als ausreichenden Versorgung, den Game Drives, den Safari Walks und den Flügen,

alles inclusive, hat sich der auf den ersten Blick doch astronomische Preis sehr schnell relativiert.
Nach 20 kurzweiligen Flugminuten mit einem Spaßvogel als Piloten sind wir wieder in Maun.
Unser Camper steht unversehrt auf dem Parkplatz und wir brausen über total langweilige 300 Kilometern, nur unterbrochen von einigen Eseln auf der Straße, durch bis zur Tautona Lodge & Restcamp in Ghanzi.

Leider liegt die Campsite zwei Kilometer von der Lodge entfernt, ausschließlich Tiefsand und kein bißchen Schatten. Das gefällt uns gar nicht.
Und auch die Elendantilope zeigt uns nur ihren Hintern.

Wir bitten um ein upgrade auf ein Zimmer. So können wir uns gleich in der Bar nebenan von der anstrengenden Fahrt erholen.
Noch einen weiteren langweiligen Fahrtag müssen wir hinter uns bringen. Diesmal sorgen wenigstens Straußenfamilien

sowie Wildpferde

für ein wenig Abwechslung.
In der Goba Lodge in Gobabis, bereits wieder in Namibia, bekommen wir eine schöne schattige Campsite

mit Blick auf eine Gruppe von Oryxen (Spießbock).

Nun nur noch 300 Kilometer geradeaus,

dann schließt sich der Kreis, wir sind zurück in Windhuk.
Leider müssen wir damit auch unser Auto abgeben. Unsere anfängliche Befangenheit gegenüber dem Dachzelt löste sich in Windeseile auf und das Schlafen auf dem Dach hat sich als wesentlich besser als erwartet heraus gestellt. Wir werden dieses Auto vermissen.
Damit liegen Erdwege und Tiefsandstraßen hinter uns und somit auch endlich die Sandschicht auf Haut, Haaren und Klamotten. Wir haben in knapp drei Wochen 4.000 Kilometer zurückgelegt und dabei vier Stücken Seife, mehrere Flaschen Shampoo und zwei Packungen Domol verbraucht, rekordverdächtig.
Die letzte Nacht bleiben wir in der Ondekaremba Lodge am Flughafen, eine gute Adresse für eine Zwischenübernachtung. Eine sehr gepflegte Anlage mit Restaurant, Pool, großen Zimmern, riesigem Moskitonetz sowie einigen Wanderwegen sorgt für einen kurzweiligen Aufenthalt.