Um das Wohnen auf engstem Raum nicht zu verlernen, musste ein VW Bus her. Von der Firma Wittke ließen wir einen einfachen Transporter zu einem perfekten CamperVan ausbauen. 

Bei Geburtstagsfeiern oder Einschulungen brauchen wir uns über eventuelle Heimfahrgelegenheiten nun keinen Kopf mehr zerbrechen. Ein Stellplatz in der Nähe ist meist zu finden und mit den Fahrrädern, die immer dabei sind, bereiten auch einige Kilometer An- und Abfahrt keine Probleme.
Leider spielte das Wetter im Mai noch nicht so recht mit und die geplanten Übernachtungen nach Besuch des Ozeaneums

sowie des Zingster Umweltfoto Festivals 'Horizonte'



wurden vom Sturm verweht.
Erst beim Blue Wave Festival bestand das Übernachten im Camper seine Feuerprobe. Und abends gab es dann reichlich gute Musik um die Ohren.







Die imposanten Feuersteinfelder



sowie das völlig überdimensionierte Ferienwohnungsprojekt in Prora ließen wir uns ebenfalls nicht entgehen.



Leider hielt das Sonnensegel dem Test nicht stand. Es ließ sich nicht genügend spannen, so dass man nur gebückt darunter stehen konnte, bei Regen sammelte sich das Regenwasser in der Mitte und platschte unkontrolliert herunter. Hier muss etwas nachgebessert werden, aber noch hatten wir keine Idee.



Das Eldenaer Jazz Evening erwartete uns mit überraschend gutem Wetter und so genossen wir bei sommerlichen Temperaturen PLOT, das Eva Kruse Quintett und die NDR Bigband mit Django Deluxe.
Mittlerweile hatten wir auch unseren einflammigen Kocher genügend getestet und befanden ihn für ausreichend. Nach so vielen guten Erfahrungen machten wir uns auf nach Kopenhagen.



Von Gedser fuhren wir nach Møn,





stiegen die längste Treppe Dänemarks hinab



und waren schon an den Kreidefelsen.



In Kopenhagen war es gerammelt voll, kein Parkplatz, kein Stellplatz. Es war eben der falsche Zeitpunkt: in Deutschland, Niederlande, Belgien, Schweden und auch Dänemark selbst war Ferienzeit. So brausten wir über die imposante Øresundbrücke nach Schweden



und ergattern einen Platz auf dem Campground mit dem fantastischen Blick auf die Brücke.



Mit dem Fahrrad erreicht man ganz easy die Innenstadt von Malmö.



Die Stadt begeisterte uns sehr, wunderschön und nicht so überlaufen wie Kopenhagen.



Und es gibt dort eine echte Heavy Metal Band.





Mitten in der Stadt entdeckten wir einen winzigen Fischereihafen mit Sofortverkauf des Fanges, frischer geht es nicht. Da nehmen wir doch gleich den leckeren Dorsch für unser Abendbrot mit.


In Trelleborg besichtigten wir die Innenstadt





und die Trelleborg.



An der Südküste Schwedens muss es eine Menge Fischer mit winzigen Booten gegeben haben. Viele alte Winden rotten direkt am Wasser vor sich hin.



Wieder zu Hause blieb nur kurz Zeit zum Verschnaufen. Mit Erik verbrachten wir ein Wochenende am Plauer See.



Natürlich ist auch das Geburtstags Fahrrad dabei,



aber mit Opa geht Fahrradfahren doch noch besser.



Nun wissen wir, wie das Vordach besser zu spannen ist: mit einer Spinne, die die Plane in der Mitte hoch drückt. Hurra, bekommt man innerhalb von drei Tagen im Internet.
Bei Dresden treffen wir uns mit Meggy und Marlene, beobachten Greifvögel, Störche und sogar einen der seltenen Schwarzstörche.





Im Flaeming Skate kann man nicht nur gut skaten, sondern auch wunderbar Radfahren. Hier werden wir sogar mit einem Regenbogen verabschiedet.





In Edinburgh und Melbourne besuchten wir die Ausstellung "Wildlife Photographer of the Year" 2014 sowie 2015 und waren jeweils restlos begeistert. Nun entdeckten wir, dass seit etlichen Jahren in der Scheune Bollewick, der größten Feldsteinscheune Deutschlands, diese Ausstellung ebenfalls präsentiert wird. Was liegt da näher, im wahrsten Sinne des Wortes, als nach Bollewick zu fahren.



So ging unser Campersommer viel zu schnell zu Ende. Wir haben etliche Zeltplätze getestet und fast alle für gut befunden. Uns irritierten nur die vielen Dauercamper mit Zaun, Gartenzwerg, Blumenkübel …, richtiges Kleingartenfeeling.

Bei der fröhlichen Abschiedsparty zur Weltreise 2 war mit Hilfe von Udos flinken Fingern der KNUST-Sound besonders gut und Dieter wurde bei seinem ‘Ich muss weit, weit weg ...‘ lautstark unterstützt, gute Laune pur. DANKE!
Ebenfalls ein großes Dankeschön an alle, die sich an der Spende für Tassos zerstörtes Haus auf Vanuatu beteiligt haben. Es kamen erstaunliche 710 EUR zusammen. Das Geld haben wir sofort überwiesen und zwei Tage vor unserer Abreise kam das herzliche 'God bless you' aus Vanuatu.

Wir verließen unsere aufgeräumte und geputzte Wohnung, sind bereits auf dem Weg zum Flieger nach San Francisco und sehen weiteren Abenteuern in der großen weiten Welt entgegen.

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