Im Watarrka NP und dem Kings Canyon, der größten Schlucht Australiens mit 270 Meter hohen Sandsteinwänden, wandern wir zum Kathleen Springs. Hier begrüßen uns die kleinen Finken und echte Wellensittiche.




Der schöne Kings Canyon Rim Walk ist nur bedingt für Leute mit Höhenangst begehbar,




so kehren wir nach der Hälfte des Weges um und wandern den kurzen Weg am Kings Creek entlang. Dort setzt sich eine kleine für uns Agame in Positur.


Nun beginnt die beachtliche 4WD Strecke des Red Center Way, der Mereenie Loop.



Geht allerdings nur mit Permit. Keiner weiß, wieso Permit, wird auch nicht kontrolliert, sieht eher aus wie zusätzliche Geldquelle für Aboriginals, denn man fährt schließlich über ihr Land. Ist eigentlich eine Maut, kann man bei den unbefestigten Straßen aber wohl nicht so nennen.
Dafür gibt es jede Menge 'wichtiger' Schilder, besonders die Geschwindigkeitsbegrenzung von 110 kmh ist auf dieser Straße zu beachten!.

Die Schranktür ist natürlich wieder ausgerissen, alles rausgeflogen. Wer hätte etwas anderes erwartet? Aber diesmal ist wenigstens nix zerdeppert.
In Folge der Erosion ist von dem Gosse Bluff (Meteoritenkrater mit 22 Kilometer Durchmesser) kaum noch etwas zu erkennen. Er wird zwar als äußerst interessant angepriesen, zu sehen ist dennoch NICHTS. Am Taylors Pass bekommt man jedoch einen schönen Blick auf den Zentralberg des ehemaligen Kraters.



An der Redbank Gorge laufen wir im ausgetrockneten sandigen Creek die 1,2 Kilometer zum Waterhole und schwitzen, schwitzen, schwitzen.



Das bißchen Wasser lädt nicht wirklich zum Baden ein, aber wenigstens die Füße kann man hinein halten.



In der Regenzeit soll es hier allerdings eine Menge mehr Wasser geben?



Wir übernachten in freier Natur in einem einfachen Camp und sind mit BBQ und Buschdusche äußerst zufrieden.



Am Ellery Creek und Big Hole gibt es eine kleine Bucht mit angenehm frischem Badewasser.



Hier werden sämtliche Gorges zwar mit Superlativen wie 'australischer Grand Canyon' beschrieben, aber die Schluchten sind meist nur 100 Meter tief und einander äußerst ähnlich. So reicht es, wenn man eine Gorge der West MacDonnell Ranges erwandert hat.

Deswegen lassen wir die Ormiston und die Serpentine Gorge bei dieser Hitze aus.

Die 20 Minuten Wanderung zur schmalen Standley Chasm Schlucht empfinden wir als sehr anstrengend, schwächeln wir etwa?

Nachmittags schauen wir das Thermometer dann genauer an: 41,9°C, da ist es kein Wunder, dass uns die pralle Mittagssonne schafft.
Erneut zu Apollo, nun wollen sie die Schranktür doch wechseln. Geht allerdings erst in drei Tagen.
No worries, wir sind in Northern Territory! Da ticken die Uhren langsamer.
Immer schön entspannt bleiben, so wie der hier.

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