Wahrscheinlich um 1380 wurde das Chashma-Ajub-Mausoleum (Hiobsbrunnen-Mausoleum) erbaut. Hier soll Hiob mit einem Stab eine Quelle, deren Wasser Heilkräfte nachgesagt werden, aus dem Felsen geschlagen haben.



Und ebenda ist auch das Wassermuseum untergebracht.



Auf dem Samaniden-Basar kosten wir getrocknete Früchte, Nüsse



und kleine, sehr salzige Käsekügelchen. 



Die Bolo-Khauz-Moschee wurde 1712 an dem künstlich angelegten Khauz (Hovuz, Teich) errichtet und diente als Hauptfreitagsmoschee von Buchara.





Wann der Ark (Zitadelle) auf dem etwa 20 Meter hohen künstlich aufgeschütteten Hügel erbaut wurde, ist umstritten. Ausgrabungen ergaben Spuren aus dem 4. Jahrhundert vor Christus.





Der Großteil des Geländes liegt jedoch in Trümmern.
In dem aus einfachem Backstein gebauten Palast des Herrschers befindet sich heute das Museum für Landeskunde.
Unser Weg führt durch diverse Baustellen und die Marktkuppelbauten.



Der Toqi-Sargaron (Kuppelbasar der Juweliere) aus den Jahren 1586/87 ist der ältester Kuppelbasar.



Die Basare Toqi-Sarrafon (Kuppelbasar der Geldwechsler) und Toqi-Telpak-Furushon (Kuppelbasar der Mützenverkäufer) wurden Ende des 16. Jahrhunderts errichtet.
Im Kuppelbasar der Mützenverkäufer kaufen wir zwei Miniaturen für unsere Souvenirwand.



In Usbekistan fahren fast sämtliche Fahrzeuge mit Gas, denn Benzin ist knapp.
Bei LKW oder Bus werden die Gasflaschen einfach außen angebracht.





Das 1620 von Nadir Devonbegi angelegte Wasserbecken Labi Hovuz war eines der größten in Buchara. Es wurde zweimal monatlich über einen Kanal aus dem Fluss Serafschan aufgefüllt.



Neben dem Bassin ist ein kleiner Park mit schattenspendenden jahrhundertealten Maulbeerbäumen.
In der Südostecke des Parks steht das Standbild Hodscha Nasreddins.



Um diesen Komplex aus Wasserbecken und Park herum sind drei Bauwerke angeordnet: die Medresen Kukeldash und Nadir Devon Begi sowie die Chanaka (Unterkunft für wandernde Derwische) Nadir Devon Begi.
Auch heute noch ist die nördlich des Beckens angeordnete Kukeldash Medrese aus dem 16. Jahrhundert die größte Medrese Bucharas.
Die Medrese Nadir Devon Begi aus dem Jahre 1620 wurde ursprünglich als Karanwanserei gebaut.



Sie wird heute von Handwerkern und Souvenirläden genutzt. Abends findet im Innenhof die Folklore Show statt.





Und ihr gegenüber steht die Chanaka Nadir Devon Begi aus dem Jahre 1620.
Ein kurzer Besuch in einem Hammam erzeugt große Augen bei anderen Touristen. Der Guide erklärt gerade, dass dies ein Männer Hamam sei. Da kommt Fritzi völlig entspannt mit einem seligen Lächeln auf den Lippen zur Tür des Hamam heraus.

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