Yulara entstand 1984 zur Versorgung der wenigen Touristen vom Uluru und Kata Tjuta. Die ursprünglich nur auf individuelle Besucher zugeschnittene Versorgungsstation ist mittlerweile auf mehrere Hotelanlagen, Campingplatz, Shops und Restaurants mit ca. 1.000 Einwohnern angewachsen. Aber auch hier bekommt man einen Bezugsschein für Alkohol.
Der Sonnenuntergang am Uluru lockt nicht nur uns. Die Insassen von knapp 30 Bussen! und Dutzenden PKWs versuchen den Platz mit dem besten Blick zu erhaschen.



Es ist jedoch nicht so spektakulär wie ein Sonnenuntergang an der Ostsee mit Farbspiel von gelb über orange bis tiefrot, kein schönes Glühen am wolkenlosen Himmel. Der Berg beeindruckt aber schon.



Und wir erleben nun endlich die blaue Stunde, wirklich faszinierend.



Natürlich muss der ca. 350 Meter hohe Inselberg auf dem 10 Kilometer langen Wanderweg auch noch umrundet werden.





Und wer wartet auf uns? Der Gold's Waran (Sand Monitor)!



Den Kuniya Walk am Mutitjulu Waterhole lassen wir aus, in die Kantju Gorge wandern wir hinein. Es ist schön, aber das Umfahren bei fast senkrecht stehender Sonne gefällt uns noch besser.
Und man darf den Uluru besteigen. Die Aboriginal bitten zwar darum, es nicht zu tun, es ist jedoch nicht verboten. Ich würde mich nie diesen steilen Berg an Ketten hinauf quälen. Heute ist wegen starker Winde der Weg gesperrt. Es gibt natürlich immer einige Idi..., die es trotzdem versuchen. Auf halber Höhe wird ihnen dann Angst und sie müssen rückwärts auf allen Vieren wieder herunter krabbeln.



Die Luft ist zu trocken und die Augen brennen, die Nase läuft, der Kopf dröhnt, wie in Namibia und Texas. Den Sonnenuntergang an den Kata Tjutas (The Olgas) nehmen wir trotzdem noch mit.



Am nächsten Morgen erwartet uns mit der Sonne im Rücken ein beeindruckender Blick auf die Berge, das Licht sieht fast unnatürlich leuchtend aus.

Nach der Wanderung im Valley of the Winds, über Karu Lookout bis zum Karingana Lookout,




geht es in die Walpa Gorge.




Das Uluru Cultural Centre gefällt uns nicht so gut. Es berichtet vorwiegend von den Anfangszeiten des NP und ist unserer Ansicht nach schlecht aufbereitet.
Manche Busreisen scheinen wie Kreuzfahrten organisiert zu sein. An den Lookouts quellen wie zur Party aufgeziegelte Touris (Bauchpiercing muss man im Outback unbedingt zeigen) mit Handtaschen und Coctailkleid aus den klimatisierten Bussen, laufen knapp 15 Minuten in der Sonne herum und weg sind sie wieder. Nur High Heels fehlen noch.
An dem schönen Roadhouse Curtin Springs mit den witzigen Sprüchen ist Diesel preiswerter als in Yulara und so tanken wir hier.

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